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Sodbrennen auch als brennendes Herz bezeichnet Etwa 40 Prozent aller Europäer leiden an Sodbrennen. Diese Erkrankung wird gelegentlich auch als "brennendes Herz" bezeichnet, weil sie mit einem brennenden Schmerz, der vom Oberbauch in die Brust aufsteigt, einhergeht. Oft verspürt der Betroffene zudem einen säuerlichen Geschmack im Schlund. Die häufigste Ursache für diese Volkskrankheit ist ein "Zurückfließen" des sauren Mageninhalts in die Speiseröhre. Die Ärzte sprechen daher auch von der "Refluxkrankheit". Die Betroffenen greifen meist zur Selbsthilfe und schlucken so genannte Antazida. Das sind Medikamente, die die überschüssige Magensäure neutralisieren. Meist kann man sie sogar im Supermarkt kaufen. Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass diese Medikamente meist nur zu einer kurzzeitigen Linderung der Schmerzen führen. Der ständige "Säurereflux" kann über einen längeren Zeitraum zur Schädigung der Speiseröhre führen. Untersuchungen an über 2.200 Patienten, die an Sodbrennen litten, zeigten in vielen Fällen eine ausgeprägte Entzündung der Speiseröhre, die so genannte "Oesophagitis". Bei jedem zehnten Menschen, der an Sodbrennen leidet, entstehen sogar Geschwüre. Sodbrennen wird deshalb von den Ärzten schon lange nicht mehr als eine bloße Kleinigkeit abgetan. Zur Abheilung der Speiseröhrenschäden verordnen sie häufig so genannte "Protonenpumpenblocker". Sie reduzieren den Säuregrad im Magen über mehrere Stunden – im Idealfall sogar für einen ganzen Tag – und unterstützen die Abheilung solcher Geschwüre. >> zur Übersicht Forschung & Magen |
Hilfe, die Magensäure steigt in die Speiseröhre
Schon die ersten Anzeichen von Sodbrennen sollten Sie ernstnehmen. Sodbrennen bedeutet eine erhebliche Lebenseinschränkung. Das muss nicht sein.
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