|
|||||||||||||||||||||
Was kann ich für die Gesund-Erhaltung meines Herzen tun?Glaubt man Studien aus USA und Japan, sollen unter anderem Nüsse vor dem plötzlichen Herztod schützen. Grüner Tee, so wollen die Forscher außerdem entdeckt haben, beugt der Verkalkung von Herzkranzgefässen und damit dem Herzinfarkt vor. Ein gesundes Herz gibt es nicht im SupermarktKulinarische Nachrichten dieser Art tauchen immer mal wieder in den Gazetten auf. Dennoch ist ein gesundes Herz mit einem Griff ins Supermarktregal allein nicht zu haben. Einige Stoffe in Lebensmitteln wie das Vitamin E können zwar die Folgen von Stress im Körper abfedern und so das Herzinfarktrisiko senken. Allerdings müsste man jeweils Unmengen essen, um auf die erforderliche Menge zu kommen.Gesunde Ernährung und sportliche AktivitätUnendliche AusdauerVorausgesetzt der Hausarzt oder Internist gibt grünes Licht, darf es dabei ruhig ein wenig mehr zur Sache gehen. Ein gesundes Herz kann selbst bei stärkster Belastung nicht ermüden. Die irgendwann dennoch einsetzende Erschöpfung ist stets durch das Ende der körperlichen Leistungsreserven bedingt.Natürlich hat kennt aber auch die kräftigste Pumpe ihre Leistungsgrenzen. Bei einem geschätzten Puls von 220 minus Lebensalter erreicht die Arbeitsleistung des menschlichen Herzens ihr absolutes Limit. Oberhalb dieser Pulsrate reicht jeweils die Zeit für eine komplette Füllung der Herzkammern mit Blut nicht mehr aus, das Pumpvermögen des Herzens nimmt damit automatisch ab. Das Herz passt sich anEiner zunehmenden Belastung passt sich das Herz deshalb nicht durch einen höheren Puls, sondern auch durch Größenzuwachs an. So kann das Herz eines Ausdauersportlers im Extremfall fast doppelt so groß sein wie ein normales Herz. Weil ein auf Höchstleistungen getrimmtes Turbo-Herz mit jedem Schlag dann bis zu 100 Prozent mehr Blut durch den Körper pumpen kann, muss es weniger häufig schlagen und kann trotzdem mehr leisten. Ein Puls von 40 Schlägen pro Minute in Ruhe sind deshalb bei Hochleistungssportlern keine Seltenheit. Eine Tour de France im Fahrradsattel oder ein Marathon durch New York sind nur wegen dieser enormen Anpassungsfähigkeit des Herzens möglich.Höhere LebenserwartungIm Freizeitsport spielt ein solches Sportlerherz zwar keine Rolle. Krankhaft, wie dies häufig angenommen wird, ist es jedoch auch nicht. Das Abtrainieren des Herzens nach einer aktiven Sportlerlaufbahn kann beim Sportlerherz allerdings bis zu einem Jahr oder sogar länger dauern.Anders dagegen das optimal trainierte Herz eines normalen Sportlers: Es zeigt seine verbesserte Leistungsfähigkeit nicht durch Größenzuwachs, sondern durch einen niedrigeren Puls. Sinkt z.B. der Puls bei gleich bleibender Ausdauerbelastung um zehn Prozent, macht das in 24 Stunden schon über 10.000 Herzschläge weniger, die beweisen: Ein trainiertes Herz arbeitet ökonomischer. Wegen des geringeren Sauerstoffverbrauchs ist es dabei trotzdem leistungsfähiger als vor Beginn des Trainingsprogramms. Erste Langzeitstudien deuten sogar an, dass Ausdauersportler eine höhere Lebenserwartung haben als Nichtsportler. Sport für 2500 Kilokalorien |
Das Herz - Motor unseres Körpers
Gesundheit für Ihr Herz bekommen Sie nicht irgendwo. Hierfür sind Sie eigenverantwortlich und können auch einiges dafür tun.
|
||||||||||||||||||||