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HUNGERASTFast jeder, der schon eine größere Bergwanderung gemacht hat, kennt das Gefühl: Der Magen knurrt, man friert, die Beine werden schwer, der Kopf gefühllos, die Kondition fällt rapide ab: Hunger-Ast nennt man das. Wir geben Ihnen Tipps, wie sie den Schwächeanfall in den Bergen verhindern und was an Essen und Trinken in den Rucksack gehört. Der Hungerast - was ist das?Medizinisch gesehen bedeutet Hungerast, dass der Vorrat an Kohlenhydraten im Körper aufgebraucht ist. "Für das Gehirn und andere Organe ist die Glucose, also der im Blut gelöste Zucker, die einzige Energiequelle. Wenn dieser Vorrat an Kohlenhydraten im Körper aufgebraucht ist, dann fällt der Blutzuckerspiegel mit einem Mal steil ab. Ein echtes Alarmsignal" ,so Axel Klemmer, Redakteur beim PEAK, dem neuen Magazin für Sport und Spaß in den Bergen.Die Kohlenhydratspeicher rechtzeitig auffüllen Einem zu erwartenden Leistungstief beugt am besten bereits am Vorabend vor. Eine Nudelparty ist ein erstgemeinter Tipp von Marathonläufern. Der Effekt: nach einer ausgiebigen Mahlzeit sind die Kohlenhydratspeicher für den nächsten Tag gut gefüllt . Beim Frühstück am nächsten Tag sollte der Magen dann aber kaum und lediglich nur mit einem leichten Müsli belastet werden. Diese Empfehlung gilt für jede Extrembelastung und natürlich auch für ausgedehnte Bergtouren. Hier sollte der Tourenproviant zu etwa drei Vierteln aus Kohlehydraten bestehen. Dazu gehören mind. 2 Liter gesüßte Flüssigkeit, am besten mit Honig gesüsster Tee oder mineralhaltige Saftschorlen. Traubenzucker sollte man als Notfallmittel bei akuter Unterzuckerung ebenfalls dabei haben, ansonsten sind "Dauerbrenner" wie Trockenobst oder Bananenbrei als Energiequelle zu empfehlen. Und auch die Powerriegel sind als Energieträger immer gut, denn sie bieten die erforderlichen Energiemengen, wiegen wenig und nehmen kaum Platz weg. Tour-de-France-Fahrer schwören übrigens auf die noch effektiveren, kleinen Powergel-Beutelchen.
(nach Tobias Hübscher)
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Von den Leistungssportlern haben wir gelernt, dass einem vorhersehbaren Leistungstief, dem so genannten Hungerast, mit wenig Aufwand vorgebeugt werden kann.
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