MAGEN ASPEKTE - Kompetenzzentrum für Magenerkrankungen

MAGEN ASPEKTE

Der Magen – ein "Palastorgan"!

Lachende FrauDie Geschichte der Medizin ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Schon 25.000 Jahre v. Chr. gab es mit dem "Schamanen" einen naturkundigen Heiler in fast jeder Gemeinschaft von Jägern und Sammlern. Er konnte nicht nur mit den Geistern in Kontakt treten und die Zukunft prophezeien, sondern verstand es auch, Geheimrezepte aus Pflanzen und Kräutern zu bereiten, die bereits als Arzneimittel angesehen werden müssen. Die berühmte Wandmalerei in der Höhle von Lascaux in Frankreich zeigt einen solchen Schamanen. Vor etwa 8.000 Jahren wagte man sich sogar schon an Schädelöffnungen. Obwohl diese so genannten Trepanationen möglicherweise aus rituellen Gründen vorgenommen wurden, erfordern sie doch bereits eine große "chirurgische" Sachkunde. Aus solchen und anderen frühzeitlichen Wurzeln entwickelte sich schließlich die heutige moderne Medizin, die kaum noch etwas mit dem damaligen Schamanen-Wissen gemein hat. Den wenigsten Mitteleuropäern ist bewusst, dass die Jahrtausende-alten Wurzeln der Heilkunde auch im zwanzigsten Jahrhundert eine noch recht lebendige Spur hinterlassen haben. Anders als die "westliche" Medizin, finden sich zahlreiche Erfahrungen vergangener Epochen in der heutigen "chinesischen Medizin" ganz offenkundig wieder. Dabei ist letztere unserer westlichen Erkenntnis in mancher Hinsicht sogar überlegen. Denken wir nur einmal an die Akupunktur und an die Hypnose. In China kann der Patient noch heute in aller Regel wählen, ob er nach der "westlichen modernen" oder "traditionellen chinesischen" Medizin behandelt werden möchte. Forscher in aller Welt bemühen sich heutzutage intensiv darum, die rationalen Ansätze der westlichen Medizin und den reichen Erfahrungsschatz der chinesischen Medizin einander abzugleichen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Das erste große Lehrwerk der chinesischen Medizin reicht etwa 4.000 Jahre zurück. Es behandelt sowohl die anatomischen als auch physiologischen Vorstellungen über den menschlichen Körper und gibt bereits ausführliche Hinweise zur Behandlung von Krankheiten. Dabei wird eine so genannte "Entsprechungsmedizin" zugrunde gelegt, bei der die Funktionsbereiche des Organismus in Analogie zu Erscheinungen in der Natur und der Gesellschaft gesehen werden. In der späteren chinesischen Medizin spielten drei wichtige Konzepte eine herausragende Rolle: Die These der gegensätzlichen Prinzipien "Yin" und "Yang", der Glaube an den alles durchdringenden Lebenshauch und die "fünf-Elementen-Lehre". Yin und Yang leiten sich von den Ordnungsvorstellungen des Philosophen Konfuzius (551-479 v. Chr.) ab. Er betrachtete alle Naturphänomene als Ausdruck zweier entgegengesetzter und sich dennoch ergänzender Aspekte. Yin bedeutete ursprünglich "Schatten" und Yang "Sonnenseite". Das harmonische Verhältnis beider steht für Ausgewogenheit und Gesundheit.

Das zweite Element der chinesischen Lehre, der Lebenshauch, zirkuliert auf bestimmten Leitbahnen durch unseren Körper. Störungen oder eine Art Stau können Krankheiten auslösen und führen sofort zu einem Ungleichgewicht von Ying und Yang.

Neben dieser dualen Ausprägung der Entsprechungsmedizin entwickelte sich später eine dritte Komponente, die alle Naturvorgänge mit fünf Elementen in Verbindung bringt: Holz, Wasser, Erde, Metall und Feuer. Auch die Unterteilung der inneren Organe unseres Körpers folgt einer solchen Analogie. Gemäß den Einrichtungen des damaligen Staatswesens gibt es fünf "Speicherorgane": Die Leber, das Herz, die Lunge, die Niere und die Milz. Dazu kommen sechs "Palastorgane": Die Gallenblase, die Harnblase, der Dickdarm, der Dünndarm, der Herzbeutel und der Magen. Alle Palastorgane sind durch Kanäle und Meridiane miteinander verbunden. Ziel der Heilkunst war es, einen entstehenden "Überfluss" aus diesen Palästen abzuleiten und eventuelle Blockaden aufzuheben. Wie wir unumwunden zugeben müssen, eine recht moderne Sicht der Dinge...
 
 


Magenbeschwerden
Immer mehr Menschen
leiden in  Deutschland
an Magen- oder Darm-
beschwerden. Oftmals
wird dieses Thema ta-
buisiert. Lassen Sie es
nicht so weit kommen.
Informieren sie Ihren
behandelnden Arzt über
Ihre Beschwerden. Nur
er kann Ihnen fach-
kompetent helfen.

 

Unser Magen

Das erste große Lehrwerk der chinesischen Medizin reicht etwa 4.000 Jahre zurück. Es behandelt sowohl die anatomischen als auch physiologischen Vorstellungen über den menschlichen Körper und gibt bereits ausführliche Hinweise zur Behandlung von Krankheiten. Dabei wird eine so genannte "Entsprechungsmedizin" zugrunde gelegt, bei der die Funktionsbereiche des Organismus in Analogie zu Erscheinungen in der Natur und der Gesellschaft gesehen werden.

 



Ernährung & Gesundheit
Achten Sie auf eine ge-
sunde, ausgewogene
Ernährung mit vielen
Vitaminen und Ballast-
stoffen.
 

  MAGEN ASPEKTE
  MEDIZIN ASPEKTE
  ARZT ASPEKTE
  ASTHMA ASPEKTE
  ASTHMA Balance