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Gastroenterologie: AutoanalyzerUntersuchungen des Blutes gehören zum Standardprogramm eines jeden Krankenhauses oder werden sogar in der Hausarztpraxis selbst vorgenommen. Dazu sind biologische und chemische Untersuchungsmethoden erforderlich, die im Laufe der Jahre immer mehr verfeinert und automatisiert wurden. Man ist heutzutage in der Lage, Hunderte verschiedene Blutparameter auf einmal zu bestimmen. Auch die Konzentration eines Arzneimittels im Blut und deren Änderung mit der Zeit kann ohne weiteres verfolgt werden. Im Laboratorium bedient man sich dazu häufig eines Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographs: Winzigste Blutmengen werden mit einem bestimmten Lösungsmittel verdünnt und unter hohem Druck durch kleine mit speziellem Pulver gefüllte Röhren gepresst. Je nach dem Widerstand, den das Pulver den im Blut enthaltenen Molekülen entgegensetzt, kommen die einzelnen chemischen Bestandteile schnell oder langsam am anderen Ende wieder an und werden dort photometrisch erfasst. Aus dem so entstandenen Chromatogramm lassen sich sowohl die Substanzen als auch deren Konzentration sicher ermitteln: Chromatogramm: Drei verschiedene Medikamente unterschiedlicher Konzentration wurden im Blut ermittelt
Natürlich erfolgen solche Bestimmungen heutzutage vollautomatisch. Das erste automatische Analysengerät für die Labormedizin überhaupt wurde im Jahre 1957 durch den amerikanischen Physiologen Leonard T. Skeggs konzipiert und als so genannter "Autoanalyzer" auf den Markt gebracht. Obwohl das Gerät kein Chromatograph im heutigen Sinne war, besaß es bereits ein Schlauchsystem, durch das ein kontinuierlicher "Strom von Reagenzien" geschickt werden konnte. Die Reagenzproben wurden mit einem Fotometer erfasst und konnten über einen Rechner und einen Schreiber ausgewertet werden. ![]() Der "Autoanalyzer Technicon" konnte 12 Parameter des Blutserums bestimmen und war bis 1970 in zahlreichen Labors in Gebrauch |
GASTRO
Obwohl im Jahre 1895 die ersten Röntgenaufnahmen Furore machten, war es bis zu modernen bildgebenden Verfahren, wie dem CT oder dem Ultraschall, die mehr als nur eine Abbildung fester Knochen erlauben, noch ein langer Weg. Von unschätzbarem Wert war deshalb die Erfindung des Gastroskops.
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